Gestaltung, Funktion und Inhalt eines Web-Auftritts
Mit diese Seiten können Sie Ihre neue Website planen oder überprüfen, ob Ihre bestehende Website modernen Anforderungen genügt.
Halten Sie sich vor Augen, dass die durchschnittliche Verweildauer auf Internetseiten weniger als drei Sekunden beträgt.
Findet der User innerhalb dieser Zeit nicht die gesuchten Inhalte oder ist der erste Eindruck der Site unbefriedigend, klickt er zur
nächsten Website.
Das bedeutet, dass Inhalt und Grafik optimal auf die Bedürfnisse der User abgestimmt sein müssen.
Auch die Ladezeiten der ersten Seiten müssen möglichst kurz sein. Die Zeit von aufwendigen Startanimationen ist definitiv vorbei -
Content zählt!
Das Internet ist für viele Personen das Informationsmedium Nr.1. Wer da nicht vertreten ist, verschenkt
Potenzial.
Konzeption
Die Phase der Konzeption ist der wichtigste Teil beim Entwurf eines Web-Auftrittes.
Wie bei jedem Projekt entscheidet die Sorgfalt in der Planungsphase über den Erfolg.
Mangelhafte Konzeption lässt sich auch durch ausgezeichnetes Screendesign nicht überdecken.
Wenn der User die gesuchten Inhalte in Ihrem Web-Auftritt nicht sofort findet, verweilt er nicht
auf Ihrer Website. Bedenken Sie, dass die User durch den intelligenten Einsatz von Suchmaschinen
sehr gezielt nach bestimmten Themen suchen. Beim Durchsurfen der Suchergebnisse bleiben die Besucher
auf jeder Seite nicht länger als 20 Sekunden. Findet der Besucher innerhalb dieses Zeitraumes die
gewünschte Information nicht, so klickt er weiter.
Folgende Details sind von besonderer Bedeutung:
Branche:
Machen Sie sich bewusst, in welcher Branche Sie tätig sind. Dabei ist nicht ausschlaggebend, was auf
Ihrem Gewerbeschein steht, sondern wie Ihre Kunden Sie sehen. Für den Absatz von Konsumgütern gelten andere
Ansätze wie für den Absatz von Investitionsgütern. Die Lebensmittel-branche wird anders betrachtet als die
Schwerindustrie. Die Erkenntnis über die richtige Branche hilft Ihnen bei der Bewertung der nachfolgenden Punkte.
Zielgruppe:
Bei der Analyse der Zielgruppe sind einige Punkte zu beachten:
das Alter
Sind Ihre Kunden zwischen 12 und 30 Jahre oder eher zwischen 25 und 50 Jahren alt?
Die soziale Schicht
Eine Marke wie Rolls Royce wird ausschließlich die A-Schicht im Visier haben, während sich der Lebensmittel-Diskontladen
eher auf die E- bis C1-Schicht konzentrieren wird.
Soziodemografische Ausprägungen
Familienstand, Beruf, Kaufkraft der Region, Geographische Gegebenheiten, etc.
In Familien werden Kaufentscheidungen von den Familienmitglieder unterschiedlich stark beeinflusst. Während Fernreisen
oft hauptsächlich von den weiblichen Familienmitgliedern entschieden werden, wird der Ankauf eines neuen Autos von den
männlichen Familienmitgliedern beeinflusst - auch wenn es sich um das Auto der Frau handelt.
Psychografische Ausprägungen
Kaufmotive, Gefühle, erwarteter Nutzen, etc.
Das Geschlecht
Untersuchungen zeigen, dass Frauen und Männer auf unterschiedliche Reize reagieren und Informationen
unterschiedlich Aufnehmen und verarbeiten.
Inhalt:
Vermittlen Sie vorrangig jene Inhalte, die der Kunde sehen möchte, nicht die Inhalte, die Sie als Unternehmer
für wichtig halten. Die klassische USP-Analyse leistet hierbei gute Dienste.
Ein Beispiel: Vor der Anschaffung eines neuen Autoradios möchte sich der Kunde von der einfachen Bedienung
des Gerätes überzeugen. Wenn Sie versuchen, den Kunden mit Fachausdrücken und Kürzeln zu beeindrucken,
haben Sie am Interesse des Kunden vorbeigearbeitet.
Navigation:
Die Navigation muss übersichtlich sein, muss einer klaren Hierarchie folgen und sollte flach strukturiert sein.
Wenn der Besucher nicht sofort die gesuchten Inhalte findet, geht er wieder. Bei sehr großen Websites empfiehlt
sich der Einsatz einer Site-Map.
Design:
Die oben angeführten Punkte beeinflussen das Erscheinungsbild der Website wesentlich.
Der Stil des gesamten Web-Auftrittes muss den Anforderungen, die sich aus der Branche und der Zielgruppe
ergeben, entsprechen. Auch hier gilt, der User muss die gewünschten Informationen sofort finden. Das Screendesign
sollte daher nicht zu verspielt sein. Allfällige Effekte dürfen nicht von den Inhalten ablenken sondern müssen das
Auffinden der Inhalte vereinfachen. Untersuchungen haben ergeben, dass die User klar strukturierte Seiten gegenüber
effektüberladenen Seiten vorziehen. Die Information steht im Vordergrund, nicht der Effekt.
Farbauswahl:
Die Auswahl der richtigen Farben ist eng mit dem Design verbunden. Hier gilt es, die Anforderungen die sich
aus dem angebotenen Produkt und der Zielgruppe ergeben konsequent umzusetzen. Studien aus dem Bereich der Farbpsychologie
sind in diesem Zusammenhang sehr hilfreich.
Einige Beispiele:
Orange wirkt optimistisch und hat Aufforderungs-Charakter.
Blau ist kühl und wird hauptsächlich für technische Inhalte verwendet. Für Lebensmittel ist die Farbe blau ungeeignet.
Rot besitzte eine hohe Signalwirkung.
Grün beruhigt und eignet sich gut für Dienstleistungen und Reisen.
Weiß wirkt klar und aufgeräumt. Allerdings ist zu
beachten, dass ein weißer Bildschirm eine starke Leuchtkraft hat.
Schwarz ist elegant und nobel.
Psychologische Aspekte:
Hier gilt es, die in den Bereichen Zielgruppe und Produkt gefundenen Ergebnisse konsequent umzusetzen.
Auch im Internet gelten die klassischen Ansätze der Werbeforschung. Beispielsweise die Nutzung wirksamer Reize wie Erotik,
Kindchenschema, Angst oder Belohnung. Hinzu kommen die Möglichkeiten der Interaktion mittels interaktiver Buttons.
Durch den gezielten Einsatz von Effekten ist sogar die Simulation von Haptik möglich.
Navigation
Ohne Navigation funktioniert keine Website (abgesehen von des ärgerlichen "Under Construction" Sites, die nur aus einer
Seite bestehen). Beachten Sie daher folgende Punkte bei der Navigation:
Übersichtlichkeit:
Die Übersichtlichkeit ist eines der wesentlichsten Merkmale einer Website. Der User muss sofort die gesuchten Inhalte finden.
Die Beschriftung der Navigationselemente muß deshalb klar und einfach sein. Die Navigationsstruktur sollte möglichst
flach sein. Wenn der User sich erst durch unzählige Seiten klicken muß, wird er sich nicht lange auf Ihrer Seite aufhalten.
Ein weiteres wichtiges Merkmal einer guten Navigation ist die Einfachheit. Der Besucher muß immer wissen, wo er sich auf der
Seite befindet und wie er zur Homepage zurückfindet. Daher sollten sich die jeweils aktiven Navigationselemente in Form
und/oder Farbe von den anderen Navigationselementen unterscheiden. Ein "Home-Button" muss sich auf jeder Seite befinden.
Wenn sich der User in Ihrer Seite verirrt hat, bringt ihn der Home-Button zur Homepage zurück. Bei Seiten, die sich über
mehr als eine Bildschirmseite ausdehnen, sollte am Ende der Seite ein "Top-Button" zu finden sein, der den User wieder an
den Seitenanfang zurückbringt. Prinzipiell sollte man jedoch sehr lange Seiten vermeiden, da man wichtige Inhalte vor dem
User versteckt. Außerdem ergeben sich unschöne Effekte, wenn der Seiteninhalt oben aus der Seite hinaus scrollt.
Klare Struktur:
Gliedern Sie die Inhalte der Website nach eindeutigen Themenbereichen und reduzieren Sie Querverweise und interne Links auf
ein nötiges Minimum. Sie verwirren den User, wenn jedes zweite Wort eines Textes als Link erscheint. Wichtige Funktionen
wie der Home-Button, aber auch ein Link zu einer Kontaktseite sollten in der Menüstruktur permanent sichtbar sein. Bei
tieferen Strukturen oder unübersichtlichen Inhalten ist auf eine klare Strukturierung der Navigationselemente zu achten.
Ein Beispiel hierfür ist die klassische Baumstruktur.
Sitemap und Suchfunktionen:
Bei sehr umfangreichen Seite empfiehlt sich auch der Einsatz einer Suchfunktion um bestimmte Inhalte schneller und vor allem
einfacher zu finden. Bei Verwendung von Datenbanken ist der Einsatz einer Suchfunktion Pflicht. Eine einfache Suchfunktion
kann aber auch ein Drop-Down-Menü sein, das die Inhalte der Seite anzeigt und den User auf Klick zu der gesuchten Seite bringt.
Der Einsatz von Sitemaps dient dazu, dem User nach bestimmten Themenbereiche suchen zu lassen. Eine Site-map kann sowohl grafisch
als auch Tabellarisch gestaltet sein und sollte die gesamte Ausdehnung der Website übersichtlich darstellen.
Design
Das Design eines Webauftrittes muss mehrere Bedingungen erfüllen:
Corporate Design:
Auch der Webauftritt muß dem Corporate Design des Unternehmens folgen. Die Möglichkeiten der Interaktion im Internet erfordern
jedoch in vielen Fällen eine Erweiterung des CD. Das Logo, die verwendete Schriftart und ähnliche Bestandteile
des Corporate Design müssen jedoch auch im Webauftritt eingehalten werden. In einigen Fällen ist es ratsam,
das Screendesign in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur zu entwerfen, die auch das CD erstellt hat.
Corporate Identity:
Die Regeln der Corporate Identity müssen ebenfalls genau eingehalten werden. Das Aufzeigen der Unternehmenskultur und der
Unternehmensphilosophie tragen erheblich dazu bei, die Anonymität des Mediums Internet zu reduzieren.
Wirkung auf den Besucher:
Die in der Konzeptionsphase entwickelten Richtlinien bezüglich des Auftrittes müssen im Screendesign konsequent
umgesetzt werden. Die Zielgruppe muss sich mit der Website identifizieren können. Beispielsweise wäre es undenkbar,
den Web-Auftritt der Marke Rolls-Royce mit blinkenden Buttons und grellen Farben zu realisieren. Hingegen kann die
E-Commerce-Seite des Diskont-Lebensmittelhändlers eine Weiterentwicklung der klassischen "Schweinebauch"-Anzeigen sein.
Erscheinungsbild:
Das Design für den Internetbereich unterscheiden sich in vielen Punkten vom Printdesign. Während im Printbereich die
Farben durch das Umgebungslicht reflektiert werden, sendet der Bildschirm selbst Licht aus. Daher ist bei der Wahl der
Hintergrundfarbe zu beachten dass ein weißer Bildschirmhintergrund eine hohe Leuchtintensität hat.
Auch die psychologische Bedeutung von Farben unterscheiden sich vom Internet zum Printmedium. Eine leeres Blatt Papier
ist weiss, ein leerer Bildschirm hingegen ist schwarz. Warme Farben kommen am Monitor besser zur Geltung als im
Printbereich. Durch den Einsatz von Schatteneffekten kann die Leuchtkraft von Farben weiter erhöht werden. Das Design der
Navigationselemente ist entscheidend für die Übersichtlichkeit der Navigation.
Farbauswahl:
Bei der Auswahl der Farben sollte man sich auf zwei Grundfarben aus dem RGB-Spektrum und deren Komplementärfarben beschränken.
Die Farben schwarz und weiß gelten in diesem Zusammenhang nicht als Farben im herkömmlichen Sinn. RGB bedeutet Rot, Grün, Blau.
Alle drei Farben mit 0% Intensität gemischt ergeben schwarz, alle Farben mit 100% Intensität gemischt ergeben weiß. Alle anderen
Farben entstehen durch Mischung zweier Hauptfarben. Die Komplementärfarben sind jene Farben, die durch Mischung zweier
Hauptfarben entstehen. Beispiel: Die Verwendeten Hautfarben sind Rot und Blau, die 100%ige Komplementärfarbe daraus ist
Violett. Natürlich können auch alle Abstufungen der Hauptfarben verwendet werden.
Beispiel: Hauptfarbe Rot, Abstufungen: Rottöne unterschiedlicher Intensität, Orange, Gelb, Rosa, etc.
Eine Seite die aus allen verfügbaren Hauptfarben erstellt wurde wirkt grell und aufdringlich. Für Auftritte mit sehr elegantem
Charakter verwendet man oft nur eine Hauptfarbe und die Farben schwarz oder weiss. Eine zweite Hauptfarbe kommt in diesem
Fall nur sporadisch zum Einsatz und hat dadurch hohe Signalwirkung.
Wichtig für die Gesamterscheinung ist auch die Intensität der verwendeten Farben. Sehr leuchtende Farben haben hohe Signalwirkung,
während Pastellfarben zurückhaltend und elegant wirken. Für technische Produkte bzw. Inhalte eignet sich die Farbe blau sehr gut.
Für Lebensmittel jedoch sollte man blau vermeiden. Rot ist eine sehr warme Farbe und eignet sich sehr gut für Inhalte die mit
Lebensfreude verbunden werden. z.B. Fernreisen, Wohnen, Kultur, Essen, Unterhaltung etc. grün hat eine sehr beruhigende
Wirkung und eignet sich für alle Bereich, die entspannend auf den Betrachter wirken sollen.
Achten Sie auch auf ausreichend hohen Kontrast zwischen Hintergrund und inhaltlichen Elementen. Dunkelblaue Schrift vor
hellblauem Hintergrund wird schwerer zu lesen sein als schwarze Schrift auf gelbem Hintergrund. Wenn Sie es dem User schwer
machen, die Inhalte der Seite zu lesen, wird er sich auf Ihrer Seite nicht lange aufhalten.
Funktion
Mittlerweile gibt es fast keine Website mehr ohne Funktionen. Viele Geschäftsprozesse werden schon durch Webapplikationen unterstützt. Die dabei entstehende Arbeitserleichterung spart Zeit und Ressourcen. Beispiel: Durch die Einführung des Online-Banking ersparen sich die Banken
jährlich mehrere Millionen Euro. Im folgenden sind einige Funktionen aufgelistet, die Sie mit geringem Aufwand in Ihre Website integrieren können.
E-Mail:
Ermöglichen Sie den Besuchern Ihrer Website, Ihnen eine E-Mail zu senden. Vergessen Sie dabei nicht, auch eine Kontaktseite
einzurichten, auf der Ihre Adresse, Telefonnummer und andere wichtige Daten Ihres Unternehmens zu finden sind.
E-Commerce:
Ermöglichen Sie Ihren Kunden den Zugang zu Ihrem Warenangebot per Internet. Mittels E-Commerce können Ihre Kunden direkt auf
Ihrer Website Waren bestellen. Die Anbindung an Ihre Datenbank und die Zahlungsabwicklung muss so komfortabel sein, dass es
Ihren Kunden Spass macht, bei Ihnen per Internet zu kaufen.
Datenbank:
Die Anbindung Ihrer Website an eine Datenbank ist nicht nur für E-Commerce wichtig. Eine Datenbank ermöglicht es Ihnen
sowohl, Ihr Warenlager im Internet abzubilden als auch beliebige andere Daten zu erfassen oder auszugeben.
Suchmaschinen:
Falls Ihr Web-Auftritt sehr umfangreich wird, sollten Ihre Site über eine integrierte Suchmaschine verfügen. Diese
Suchmaschine durchsucht Ihre Website nach beliebigen Begriffen, die der User eingibt. Eine Anbindung an große externe
Suchmaschinen wie Google oder Yahoo ist ebenfalls möglich.
Zugangsberechtigungen:
Mittels Zugangsberechtigungen können Sie den Zugriff auf die Daten Ihrer Website steuern. Sie können beliebige Bereiche
Ihrer Website für den allgemeinen Zugang sperren.
Inhalt
Welche Inhalte sollen auf Ihrer Website zu finden sein? Die folgenden Punkte geben ein paar Anregungen:
Firmenbeschreibung:
Beschreiben Sie Ihr Unternehmen aus Sicht des Kundennutzens. Wichtig ist hierbei, sich nicht in Details zu
verlieren, auf die man zwar selbst stolz ist, die den Kunden aber kaum interessieren.
Fotos:
Lockern Sie Ihre Seiten mit Abbildungen und Fotos auf. Achten Sie auf die Dualcodierung - Text sollte mit einem
thematisch dazu passenden Bild verstärkt werden. Fotos Ihrer Mitarbeiter tragen dazu bei, die Annonymität des Internet
zu verringern. Der Besucher hat das Gefühl Ihr Unternehmen zu kennen, wenn er sieht wie Ihr Personal aussieht.
Angebot:
Beschreiben Sie Ihr Angebot an Waren oder Dienstleistungen möglichst kurz und prägnant. Auch hier muss der Kundennutzen
im Vordergrund stehen. Versetzen Sie sich in die Lage des Kunden und analysieren Sie, welche Punkte dabei die wichtigsten
sind. Dies sind bereits die ersten Ansätze zu Ihren USPs.
USP - Besondere Merkmale:
USP - die Unique Selling Proposition - ist ein besonderes Merkmal, das Sie von ihren Mitbewerbern unterscheidet.
Eine besondere Dienstleistung, ein spezieller Service oder ein einzigartiger Fertigungsprozess. Tatsächlich sind solche
USPs allerdings schwer zu finden. Daher betrachten Sie wieder aus Kundensicht, welche Teile aus Ihrem Angebot besonders
reizvoll sind. Fragen Sie Ihre Außendienstmitarbeiter, welche Ihrer Leistungen besonders gelobt werden. Untersuchen Sie,
ob Ihre Mitbewerber diese Leistungen ebenso erfüllen wie Ihr Unternehmen. Wenn Sie hier auch nur ansatzweise einen
Vorsprung erkennen können, so bauen Sie dies zu einem USP aus.
Kontakt:
Vergessen Sie nicht, Ihren Kunden die Kontaktaufnahme mit Ihrem Unternehmen zu ermöglichen. Richten Sie daher eine Kontakt-Seite
ein, die sowohl Ihre Adresse und Telefon- bzw. Faxnummer enthält, als auch den Versand von E-Mails ermöglicht. In der
Navigationsstruktur sollte die Kontaktseite immer sichtbar sein.
Links:
Sowohl Ihre Kunden als auch Ihre Lieferanten werden es gerne sehen, wenn Sie Links zu deren Websites anbieten.
Auch Links zu verwandten Themen werden von Ihren Besuchern gerne genützt.
Business
Wie kann Ihre Website Sie im Geschäftsleben unterstützen? Nutzen Sie die Möglichkeiten der raschen Kommunikation
mit Ihren Geschäftspartnern. Die können sowohl Privat- als auch Geschäftskunden sein. Mittels Newsletter informieren Sie
Interessenten über neueste Entwicklungen. Die folgende Untergliederung soll Ihnen einen Einblick in die unterschiedlichen
Bereiche geben:
E-Commerce:
Ermöglichen Sie Ihren Kunden den Zugang zu Ihrem Warenangebot per Internet. Mittels E-Commerce können Ihre Kunden direkt
auf Ihrer Website Waren bestellen. Die Anbindung an Ihre Datenbank und die Zahlungsabwicklung muss so komfortabel sein,
dass es Ihren Kunden Spass macht bei Ihnen per Internet zu kaufen.
IT - Informations Technologie:
Eine funktionierende Intranet-Lösung ist fester Bestandteil jeder IT-Strategie. Sie machen Ihren Mitarbeitern gezielt
Informationen zugänglich und ermöglichen den Erfahrungsaustausch der Abteilungen untereinander. Per Internet bzw.
Intranet verbinden Sie Ihre Filialen oder Ihre Fertigungsbetriebe im Ausland mit der Zentrale. Sie haben jederzeit Zugriff
auf die Lagerstände, Finanzdaten oder ähnliches.
B2B:
Business-to-Business-Anwendungen können die Zusammenarbeit mit Ihren Kunden oder Lieferanten erheblich vereinfachen.
Ermöglichen Sie Ihren Großhändlern per Interenet Einblick in Ihre Lagerstände. Der Großhändler kann dann seinen
Kunden jederzeit Auskunft über die Lieferfähigkeit eines Ihrer Produkte geben und wird Sie Ihren Mitbewerbern vorziehen.
B2C:
Business-to-Customer-Anwendungen sind mehr als "nur" E-Commerce. Setzen Sie das Internet im After-Sales-Bereich ein.
Stellen Sie Ihren Kunden besondere Informationen zur Verfügung oder richten Sie eine Diskussionsplattform ein. Viele
CRM-Applikationen (Customer-Relation-Management) sind bereits als Webapplikationen programmiert.
So erfahren Sie nebenbei auch mehr über die Akzeptanz Ihrer Produkte bei den Kunden.
Multimedia
Inzwischen ist das Internet ein begehrter Umschlagplatz für Mediendateien unterschiedlichster Ausprägung.
Nutzen Sie daher auch auf Ihrer Website die Möglichkeiten moderner medialer Kommunikation.
Audio:
Soundeffekte können eine Seite deutlich aufwerten. Beachten Sie jedoch, dass sich der User durch Soundeffekte auch gestört
fühlen kann. Deshalb sollte der Benutzer die Soundeffekte abschalten können.
Video:
Ermöglichen Sie den Usern das Betrachten Ihrer Werbefilme oder anderer interessanter Videoaufzeichnungen.
Die Filme werden komprimiert und stehen im Internet entweder als Download oder für die direkte Betrachtung zur Verfügung.
Durch die immer höhren Bandbreiten gehören Streaming-Videos heute bereits zum Standard.
3-D Präsentationen:
Zeigen Sie Ihre Produkte in 3-D Animationen. So erhält der Besucher einen besseren Eindruck vom Produkt. Die großen Autohersteller
verwenden diese Technik um den Innenraum von Fahrzeugen zu zeigen. Dabei kann der Besucher selbst die Richtung wählen in die er blickt.
Webcams:
Durch den Einsatz von Web-Cams können Sie Live-Bilder in Ihre Internetseiten einblenden. Interessant wird dies,
wenn es für den Kunden von Nutzen ist.
Animationen:
Animationen sind ein beliebtes Mittel um auf einer Seite mehr Aufmerksamkeit zu erregen. Beachten Sie dabei jedoch,
dass Sie Animationseffekte nur zur Verstärkung besonders interessanter Inhalte benutzen. Andernfalls lenken die
Animationen von den wichtigen Inhalten ab. Ein schlechtes Beispiel sind Seiten, die derart mit Animationen überfüllt sind,
dass man die Orientierung verliert.
Interaktion
Bereits eine normale Website bietet Interaktion - der Besucher klickt auf einen Button und eine neue Seite öffnet sich. Nutzen Sie
dieses gelernte Verhalten um Ihren Kunden auf interaktive Weise Produkte vorzustellen.
Produktvorstellungen:
Interaktion ist mehr als nur blinkende Buttons. Nutzen Sie den Spieltrieb der Benutzer und stellen Sie Ihre neuen Produkte
im Internet interaktiv vor. Ermöglichen Sie es dem User, Ihr neues Produkt selbst zu erforschen. Der Kunde beschäftigt
sich dadurch wesentlich intensiver mit Ihrem Produkt, als wenn Sie Ihm nur Fotos zeigen.
Funktionstests:
Auch interaktive Funktionstests sind möglich. So können Sie noch vor der Einführung eines neuen Produktes einen grossräumigen
Feldtest durchführen um die Funktionalität des Produktes zu prüfen. Die User werden Ihnen bereitwillig Auskunft über etwaige
Mängel oder Verbesserungen geben. Ein gutes Beispiel für einen interaktiven Funktionstest ist bei Becker Autoradios zu sehen.